Kramer, Irmgard
Am Ende der Welt traf ich Noah
Buch

Jeder träumt manchmal davon, jemand ganz anderes zu sein: Ein unglückliches Mädchen und ein verlassener Koffer, den sie auf der Straße entdeckt. Plötzlich findet sich Marlene in einem Auto wieder, dessen Fahrer sie für die Schwimmlehrerin Irina hält und der sie an einen entlegenen Ort, die Villa Morris, chauffiert. Dort ist Marlene vorerst hin- und hergerissen zwischen Staunen und Argwohn; Wohnen in dem heruntergekommenen Haus doch ein blinder Junge, Noah, dem sie das Schwimmen beibringen soll und der eine eigentümliche Faszination auf sie ausübt, eine herrische Nonne, ein schrulliger Koch und der Gärtner. Schnell wird klar: Irgendetwas stimmt hier nicht, denn Noah darf das Gelände nie verlassen, da ihn die Welt draußen angeblich sterbenskrank macht. Als der unnahbare Junge sich in die willensstarke Marlene verliebt, hat er nur einen Wunsch: Sie soll mit ihm fliehen ....
Irmgard Kramers lange in der Schublade gelegener Roman überzeugt durch einen lebendigen Schreibstil, eine sehr atmosphärische Handlung mit durchaus fantastischen Elementen und eine überraschende Wendung zum Schluss, die es den LeserInnen erst dann ermöglicht, alle Hinweise zu deuten. Ein ungewöhnliches Jugendbuch zum Träumen und Hoffen.
Auszeichnungen :
- Kollektion des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2016
- Shortlist des DeLiA-Literaturpreises 2016

Altersempfehlung: ab 14 Jahren.


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Schlagwörter: Auszeichnung Liebesgeschichte Blindheit

Kramer, Irmgard:
Am Ende der Welt traf ich Noah / Irmgard Kramer. - Bindlach : Loewe, 2015. - 349 S.
ISBN 978-3-7855-8127-8 : EUR 17,95

2016/0704 - Erzählungen ab 13 Jahre - Signatur: Ju3 Kra - Buch