In dem Alter stirbt doch keiner ! Umgang mit Tod und Trauer im Schulalltag
Film (DVD)

Schulen sind Orte des Lebens.
Junge Menschen werden auf ihre Zukunft vorbereitet, sie entfalten ihre Fähigkeiten.
Vielleicht treffen Todesfälle Schulen auch deshalb besonders schwer. Doch der Tod gehört zum Leben. An großen Schulen vergeht erfahrungsgemäß kaum ein Jahr ohne einen Todesfall, und an nahezu allen Schulen gibt es zumindest einzelne Personen, die um einen nahen Angehörigen trauern.
Das Begleitbuch ergänzt die beiden DVDs.
Ausführliche Artikel vertiefen wichtige Aspekte, kurze Texte führen in die einzelnen Filme ein. Wörtliche Abschriften erleichtern die Vor- und Nacharbeit mit den Filmen. Ein reichhaltiges Verzeichnis mit weiterführender Literatur und eine Sammlung aller wichtigen Adressen und Hotlines im deutschsprachigen Raum bieten schließlich eine gute Grundlage für alle, die sich weiterbilden und rechtzeitig Kontakt zu Anbietern von externer Krisenunterstützung an Schulen aufnehmen wollen.

Einführung zu den Filmen - Karoly Koller:
Eine Einführung für Lehrer und Schulleiter. In dem Alter stirbt doch keiner ! Einführung zum Film (DVD 1). Interviews als Diskussionsgrundlage in Schulungen - Kurzbeschreibung der Interviews (DVD 1). Krisenmanagement am Beispiel eines Schulbusunfalls - Einführung zum Film (DVD 2).
Trauma und Traumafolgestörungen - Einführung zum Film (DVD 2) , S. 10 - 26;
Aufsätze:
Vom Umgang mit Trauer in der Schule - Hanne Sham und Uwe Becker. Zur Prävention von Traumafolgestörungen - Dr. Marion Krüsmann. Fachlicher Hintergrund der Experten, S. 29 - 82;
Transkripte:
DVD 1 - In dem Alter stirbt doch keiner !, S. 90;
Interviews:
Unfalltod im schulischen Umfeld - Heidrun Keicher.
Plötzlicher Tod eines Schülers im privaten Umfeld - Markus Schraml.
Tod einer Schülerin nach langer Krankheit - Stephan Fluegge.
Eine Schülerin trauert um ihren plötzlich verstorbenen Bruder - Luisa Günter.
Eine Schülerin trauert um ihre Mutter, die nach langer Krankheit verstarb - Pia Kühn, S. 119 - 132;
DVD 2:
Krisenmanagement am Beispiel eines Schulbusunfalls. Trauma und Traumafolgeschäden, S. 138 - 172;

DVD 1:
Der Film möchte seinen Beitrag leisten, diese Mauer der Sprachlosigkeit einzureißen. Eltern, Schüler und Lehrer, die in ihren Schulen selbst Trauer und traumatische Situationen erlebt haben, sprechen über ihre eigene Hilflosigkeit, ihre Ängste und die Reaktionen ihrer Umgebung. Sie erzählen, welche Unterstützung sie gebraucht hätten und welche sie bekommen haben. Auf diese Weise gewähren sie Einblicke in ihre persönliche Wahrnehmung und helfen dem Zuschauer, Reaktionen von Trauernden besser zu verstehen.
Zwei Psychologen, ein Schulseelsorger und eine Fachberaterin für Psycholtraumatologie gehen auf die Aussagen der Betroffenen ein und stellen sie in einen größeren Zusammenhang. Der Film begleitet auch eine Gruppe von Lehrern bei einer Fortbildung. Die Diskussion, die dort geführt werden, eröffnen einen Raum für weitere Reflexion und zeigen am Verhalten der Teilnehmer die Vielfalt an Reaktionen, die die Konfrontation mit dem Tod auslöst.
Für den Einsatz in Schulungen sind speziell aufbereitete Filmmodule mit Interviews einzelner Lehrkräfte und Schülerinnen enthalten, die in der Gruppenarbeit als Diskussionsgrundlage eingesetzt werden können.
DVD 2:
Krisenmanagement am Beispiel eines Schulbusunfalls.
Kurz vor Unterrichtsbeginn erreichen erste Gerüchte die Schule, dass ein Schulbus verunglückt sei - verlässliche Informationen durch die Polizei liegen noch nicht vor. Wie soll die Schule reagieren? Muss sie überhaupt reagieren oder sollte sie lieben noch abwarten, um niemanden unnötig zu beunruhigen?
Das Szenario wurde mit erfahrenen Fachleuten von Polizei, Rettungsdiensten und schulischer Krisenintervention entwickelt. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf den ersten Stunden nach dem Unfall, in denen der Schulleitung noch keine externe Krisenintervention zur Seite steht.
Sparsam animierte Illustrationen halten dem Zuschauer stets vor Augen, dass ein idealtypischer Fall erzählt wird. Drei Experten kommentieren die Ereignisse, weisen auf Probleme hin, die oft auftreten, auf Entscheidungen, die im Verlauf der meisten Kriesen anstehen, und schilldern häufig beobachtete Reaktionen von Betroffenen, auf die ein Krisenteam gefasst sein sollte.
In einem weiteren Film erläutern zwei Psychologen, wie Menschen ein Trauma erleiden können, welche Symptome es begleiten und welche Unterstützung Betroffene benötigen.


Dieses Medium ist verfügbar. Es kann vorgemerkt oder direkt vor Ort ausgeliehen werden.

Standort: MZ u. Aussenst

Schlagwörter: Tod Trauer Krisen

Interessenkreis: Erwachsenenbildung Berufsschule Sekundarstufe I Sekundarstufe II

In dem Alter stirbt doch keiner !:
In dem Alter stirbt doch keiner ! : Umgang mit Tod und Trauer im Schulalltag / In dem Alter stirbt doch keiner ! - 2012. - München : Lilo Filmverleih, 2012. - 2 DVDs mit Begleitbuch im Schuber

2013/0018 - DVD - Signatur: DVD 548 - Film (DVD)