Seliger, Berthold
Vom Imperiengeschäft wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören
Sachbücher

Berthold Seliger berichtet über die Neustrukturierung der Märkte in der Musikindustrie. Er nimmt die aktuellen Entwicklungen bei den Konzentrationsprozessen in der deutschen und internationalen Konzertbranche und die dubiosen Tricks im Ticketing zum Anlaß für konkrete Vorschläge, wie man mit konsequenter Gesetzgebung die Machenschaften der Konzerne eindämmen könnte, die die kulturelle Vielfalt gefährden. Seliger erklärt, wie unabhängige Musikclubs, soziokulturelle Zentren und künstlerorientierte Festivals Möglichkeitsräume werden, in denen eine Kultur jenseits der Konzerne stattfinden kann, und wie das Musikstreaming funktioniert. Er beschreibt die soziale Situation von Musikern und Kulturarbeitern und schlägt Lösungen wie Mindestgagen vor. Der Grundgedanke seiner Überlegungen sind immer die Interessen der Musiker und der Konzertbesucher. Nur wenn sich diese gegen die Imperiengeschäfte der Kulturindustrie wehren, wird die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft erhalten bleiben.


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Serie / Reihe: Critica diabolis 265

Personen: Seliger, Berthold

Schlagwörter: Kommerzialisierung Marktmacht Musikwirtschaft Konzentration <Wirtschaft> Konzert <Veranstaltung> Musikwirtschaft / Konzentration <Wirtschaft> / Marktmacht / Konzert <Veranstaltung> / Kommerzialisierung

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Seliger, Berthold:
Vom Imperiengeschäft : wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören / Berthold Seliger. - Deutsche Erstveröffentlichung. - Berlin : Edition TIAMAT, 2019. - 343 Seiten ; 21 cm - (Critica diabolis; 265)
ISBN 9783893202416 Broschur : circa EUR 20.00 (DE), circa EUR 20.60 (AT)

Zugangsnummer: 0093922001 - Barcode: 00101333
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