Werner, Brigitte
Crazy Dogs
elektronische Ressource

Mirjam, zu Beginn des Romans dreizehn und an seinem Ende achtzehn, hat die beklopptesten, schrägsten Eltern der Welt; oft sind sie ihr peinlich, trotzdem liebt sie sie sehr. Aber keinesfalls möchte sie so sein wie Pom, ihr kleiner, runder Vater mit dem großen Herzen und der großen Klappe, und ebenso wenig möchte sie angestaunt werden wie ihre schweigsame, bunte Hippiemutter Lena. Ihre Freundschaft zu Ötte, Besitzer der einzigen Bude im Ruhrpott mit Karibik-Flair, und seiner Budenbestie Masseltow, ihre Nähe zu Tante Greta, die Ersatzgroßmutter und weise Ratgeberin in einem ist, und zu ihrem jüdischen Freund David mit seinem dunklen Geheimnis, tragen Mirjam durch ihren oft einsamen Alltag. Mit Ötte beginnt sie, Blues zu improvisieren, und es gelingt ihr langsam, ihre Schüchternheit abzustreifen und auszuprobieren, wer sie ist und wo ihre Stärken liegen. Doch als sie mit ihren Eltern zum Sommerurlaub in die geliebte Provence aufbricht, kommt es zur Katastrophe. Für Mirjam bricht alles auseinander, und sie zieht sich immer mehr in sich zurück. Bis Arnt, der Fotograf, auftaucht. Da eskalieren die Probleme und rütteln sie wach.

Dieses Medium ist 2 Mal vorhanden. Klicken Sie auf Medienstatus anzeigen, um die Verfügbarkeit des Mediums zu prüfen.

Schlagwörter: Erwachsenwerden Jugendbuch Weibliche Jugend Identitätsfindung

Werner, Brigitte:
Crazy Dogs : Verlag Freies Geistesleben, 2013. - 467 S.
ISBN 978-3-7725-4001-1

7000/1782 - Signatur: eBook - elektronische Ressource