Rendell, Ruth
Des Finders Lohn Kriminalroman
Buch

Im Londoner Westend findet der Kunsthändler einen Briefumschlag mit viel Geld - wer ist der Besitzer?


Rezension

Im Original 2008 unter dem Titel "Portobello" erschienen - spielt die Geschichte rund um die Portobello Road im Londoner Westend. Der wohlhabende Galerist E. Wren findet einen Geldumschlag auf der Straße und will den rechtmäßigen Eigentümer selbst ausfindig machen. Daraufhin treten zwei Personen in sein Leben und bringen es so ziemlich durcheinander. Der Kleinkriminelle Lance, ein Losertyp mit dem Hang zu unkontrollierter Gewalt und der Besitzer des Geldes, der Millionärssohn Joel, der unter der Last eines riesigen Schuldkomplexes beinahe wahnsinnig wird. Der Galerist selbst ist süchtig nach Choco-Orangebonbons und gefährdet fast seine Beziehung zu der schönen Ärztin Ella, diese wiederum wird von Joel übermäßig in Anspruch genommen. So braut sich etwas zusammen. Die verschiedenen Figuren und Milieus werden von Rendell in bewährter Weise beschrieben, stellenweise etwas langatmig.

Für die Rendell-Fangemeinde und für Liebhaber psychologisch einfühlsamer Charakterschilderungen, ansonsten nach Bedarf einsetzbar.

Rezensent: Bettina Wolf


Personen: Rendell, Ruth

Schlagwörter: London Milieu Psychothriller

Rendell, Ruth:
Des Finders Lohn : Kriminalroman / Ruth Rendell. Dt. von Eva L. Wahser. - München : Blanvalet, 2013. - 382 S. ; 22 cm. - Aus d. Engl.
ISBN 978-3-7645-0341-3 kt. : EUR 14.99

Zugangsnummer: 0003/2182
Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik, Sammlungen - Buch