Chanter, Catherine
Die Quelle Roman
Buch

Statt Frieden auf dem Land zu finden, gerät Ruth mit ihrer Familie vom Regen in die Traufe.


Rezension

Ruth flüchtet mit ihrer Familie aus der Stadt aufs Land. Ihr Mann Mark war in London ein erfolgreicher Anwalt, bis er in den Verdacht geriet, pädophil zu sein. Obwohl er von diesem Vorwurf freigesprochen wird, fühlt sich das Paar nicht mehr wohl in seiner Umgebung. Die beiden kaufen ein idyllisches Fleckchen Land und betreiben Landwirtschaft. Alles wäre gut, wenn nicht eine Dürre in England herrschen würde. Nirgendwo regnet es mehr, alles vertrocknet - nur nicht auf dem Land von Ruth und Mark. Dort sprudelt das Wasser, es grünt und blüht und langsam können sich die Nachbarn nicht mehr vorstellen, dass hier alles mit rechten Dingen vorgeht. Die Familie versucht sich vor Neugierigen, Notleidenden, den misstrauischen Nachbarn und sogar der Regierung abzuschotten, so gut es geht und wird langsam zu Gefangenen auf dem eigenen Hof. Ruth gerät unter den Einfluss einer Sekte und entfremdet sich immer mehr ihrem Mann. Und eines Tages passiert das Schlimmste: ihr Enkelsohn wird tot aufgefunden.

Ein beklemmender und überwiegend spannender Roman für Freunde des psychologischen Dramas.

Rezensent: Lina Francke-Weltmann


Personen: Chanter, Catherine

Schlagwörter: Spannung Psychologie Extremsituation Drama

Chanter, Catherine:
Die Quelle : Roman / Catherine Chanter. Dt. von Verena Kilchling. - Frankfurt : Scherz, 2015. - 477 S. ; 22 cm. - Aus d. Engl.
ISBN 978-3-651-02195-2 geb. : EUR 16.99

Zugangsnummer: 2014/1380
Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik, Sammlungen - Buch