Emmerich, Alexander
Fernsehen gernsehen Roman
Buch

Beschreibung einer Fernsehkindheit und -jugend in den 80er und 90er Jahren.


Rezension

Der Historiker und Autor von Krimis und Sachbüchern erzählt in seinem Romandebüt von einem 1974 geborenen Ich-Erzähler Ben Kaspari, der in Mannheim aufwächst. Muss er zunächst noch bei seinen Großeltern fernsehen, schafft 1981 seine Mutter eine Farbfernseher an. Aber Ben schaut nicht nur æLöwenzahnæ, er agiert auch als Statist in æ1, 2 oder 3æ. Auch mit seinen Jugendlieben verbindet ihn v.a. das Fernsehen. Doch Ben verliert seine Freundinnen auch deshalb wieder. Nach einem Studienabbruch versucht er sich als Praktikant beim ZDF, bleibt aber unentdeckt. - Es ist durchaus originell, Kindheit und Jugend an den Fernsehsendungen der 80er und 90er Jahre aufzuzeigen. Wer sich aber nie für Sendungen wie æCaptain Futureæ oder æDie Bären sind losæ begeistert hat, wird sich bald langweilen. Dennoch ein lesenswerter und unterhaltsamer Roman, der nachdrücklich zeigt, wie stark unser Alltag mittlerweile von Medien geprägt wird.

Empfohlen für Leser, die sich mit dem Fernsehen auseinandersetzen wollen. Empfohlen ab mittleren Büchereien.

Rezensent: Peter Bräunlein


Personen: Emmerich, Alexander

Schlagwörter: Kindheit Fernsehen 1980er-Jahre 1990er-Jahre

Emmerich, Alexander:
Fernsehen gernsehen : Roman / Alexander Emmerich. - Heidelberg : Zauberberg, 2015. - 292 S. ; 21 cm
ISBN 978-3-945662-00-7 geb. : EUR 19.90

Zugangsnummer: 2014/1562
Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik, Sammlungen - Buch