Meek, James
Fremdland
Buch

Eine Liebe zwischen den Kriegsberichterstattern Astrid und Adam in Afghanistan und dem Irak und überall.


Rezension

Es ist schon eine Sache mit der Liebe; das neue Buch von James Meek führt mitten hinein in ihre Wirrnisse dieser Tage. Von Oktober 2001 bis zum März 2003 begleitet es eindrucksvoll und nüchtern diese Geschichte von Liebe und Schuld zweier Menschen. An die Hauptkriegsorte der heutigen Zeit versetzt, gelingt es dem Autor ungemein überzeugend, den britischen Protagonisten in dessen Zuneigung zu der für ihn nicht immer leicht zu durchschauenden Amerikanerin zu beschreiben. Biographische Rückblicke und gedankliche Assoziationen zum eigenen Werdegang und zu den Grundproblemen amerikanischer Lebensphilosophie und Außenpolitik begleiten Adam Keller auf dieser Suche nach Astrid und dem eigenen Ich. Ob das interessante und gut übersetzte Buch schließlich zu einem Happy End führt, kann nur durch das Lesen dieses ungewöhnlichen Romans entdeckt werden. Und das lohnt sich auf jeden Fall.

Eine anrührende Alternative zu den vielen Artikeln und Berichten über die Kriege dieser Tage, die LeserInnen sich bei uns ausleihen können sollten.

Rezensent: Kurt Triebel


Personen: Meek, James Wasel, Ulrike Timmermann, Klaus

Schlagwörter: Liebe Afghanistan Krieg Irak

Meek, James:
Fremdland / James Meek. Dt. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. - 1. Aufl. - München : Fahrenheit, 2008. - 344 S. ; 21 cm. - Aus d. Engl.
ISBN 978-3-940813-11-4 geb. : EUR 19.90

Zugangsnummer: 0002/4530
Romane, Erzählungen, Dramen, Lyrik, Sammlungen - Signatur: Mee - Buch