Söding, Thomas
Der Tod ist tot, das Leben lebt
Sachliteratur

Eine exegetisch wie spirituell sehr tiefe Meditation der Osterevangelien. Es ist eine sehr poetische Betrachtung der Osterevangelien, die der Autor hier vorlegt. Poetisch nicht nur deshalb, weil er Gedichte von Kurt Marti ("Das leere Grab") und Johannes Bobrowski ("Ostern") mit einbezieht, sondern weil er in zwar sehr einfachen, aber doch ungemein dichten und gehaltstiefen Worten das Unfassbare der Auferstehung Jesu ebenso ins Bewusstsein wie ins Herz ruft. Dabei kommt sein eigentliches Metier, die Exegese, nicht zu kurz, aber sie verselbständigt sich nicht zu einer glaubensfernen historischen Analyse, findet statt dessen zurück in das umfassende Ganze der kirchlichen Überlieferung. Söding zielt auf die Erfahrungen, die den Ostererzählungen zugrunde liegen. So entdeckt er auch in den johanneischen Texten einen historischen Kern, gibt dem leeren Grab als einer zwar nicht hinreichenden Begründung, jedoch notwendigen Bedingung des Osterglaubens seine Bedeutung wieder. Södings Buch korrigiert aber nicht nur so manchen Irrweg der Exegese; es will v.a. auch jene freudige Erschütterung nacherleben lassen, die die ersten Christen und nach ihnen unzählige Generationen ergriffen hat. Der Tod des Todes und der Sieg des Lebens - welch eine Hoffnung für den Glaubenden, aber auch welch ein Auftrag zur Verkündigung! Die Kraft dieser Hoffnung ist in diesem Buch auf jeder Seite spürbar. (Richard Niedermeier)


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Personen: Söding, Thomas

Schlagwörter:

Interessenkreis: Ostern Religion

Re 3.1 Södin

Söding, Thomas:
¬Der¬ Tod ist tot, das Leben lebt / Thomas Söding. - Ostfildern : Matthias-Grünewald-Verlag, 2008. - 110 S.
ISBN 978-3-7867-2695-1 Hardcover : 14,90 EUR

Zugangsnummer: 0004154001 - Barcode: 00050180
Glaubensbegründung (Fundamentaltheologie) und Glaubenslehre (Dogmatik) - Sachliteratur