Helmchen-Menke, Heike
IRP Erleben & Erfahren - Namen, Vorbilder, Heilige - Projekte zum wertschätzenden Umgang mit Namen (in) der Kita Sinn, Werte und Religion in Kindertageseinrichtungen
Buch

Wie heißt Ihre Kita? Ver- dankt sich die Namens- ebung Ihrer Einrich- tung einem Vorbild, wie etwa dem Heiligen Franziskus, der Heiligen Elisabeth oder der Kin- derbuchautorin Astrid Lindgren? Oder ist Ihre Kita nach einer Vision benannt wie beispielsweise Kinder unterm Regenbogen, Friedens­ haus oder Villa Kunterbunt?

Noah, Sophie, Memet, Aishe, Cedric oder Valentina - auch die Namen der Kinder in Ihrer Einrichtung spielen im pädagogischen Alltag eine Rolle - der Name des Kindes verrät zudem etwas über die Familie, die diesen Namen ausgesucht hat. Der Vorname eines Kindes gehört zu dessen Identität und Selbstbild. Die Eltern nennen es von Beginn an beim Namen, es wird mit seinem Ruf­ namen angesprochen und es stellt sich mit seinem Namen vor. In Kitas begrüßen die pädagogischen Fach- kräfte die Kinder tagtäglich mit deren Namen. Vielerorts gibt es auch im täglichen Morgenkreis eine Namens- runde. Somit erleben die Kinder: Ich bin wichtig, ich werde gesehen, ich werde wertgeschätzt.

Die unterschiedlichen Namen der Kinder in einer Einrichtung stehen auch für Vielfalt - Vielfalt der Sprachen, Nationen und Namensvorlieben. In der Namenswahl für die Kinder zeigen sich zudem unterschiedliche Familienkulturen.

Ähnliches wie bei den Namen der Kinder gilt auch für den Namen einer Kita sowie die Namen ihrer (Stamm-) Gruppen, denn auch diese gehören zur Identität einer Einrichtung. Viele Einrichtungen behalten ihren Namen, solange sie bestehen. Oft dienen deren Namensgeber und Namensgeberinnen dem Personal der Einrichtung, den Kindern und deren Familien auch als Vorbild.

Entsprechend geht es in den Beiträgen des Themen­ teils dieser Publikation darum, wie ein vorurteilsbe- wusster und respektvoller Umgang mit den Namen der Kinder aus unterschiedlichen Religions- und Fami- lienkulturen gelingt und welchen Einfluss (Namens-) Vorbilder auf die Identitätsentwicklung von Kindern in den ersten sechs Lebensjahren haben. Beim Blick auf die Benennung von Einrichtungen zeigt sich, wofür deren Namensgebende stehen und welche Identifikati- onsmöglichkeiten der jeweilige Kita-Name bietet.

Im Praxisteil zeigen die Beiträge, wie sich das pädago- gische Fachpersonal mit (Namens-)Vorbildern aus- einandersetzen kann und wie diese Erkenntnisse im Bereich der religiösen Bildung als Lernanlässe genutzt werden können. Praxiserprobte Einheiten geben Einblick in die Arbeit mit Ich-Büchern für Kinder in den ersten drei Lebensjahren, in Namens-Projekte zur Wertschätzung von Familienkulturen, in die Arbeit mit Namen zur Gruppenstärkung oder die Bedeutung von muslimischen Namen. Um die Vorbildfunktion von (Kita-)Namen geht es in den Impulsen rund um Heilige und Resilienzstärkung sowie den praktischen Einheiten zum Besuch des Heiligen Nikolaus und der Entdeckung von Heiligen im Kita-Alltag. Ideen für ein Namenstagsfest (Patrozinium) in Kitas bilden den Ab- schluss des Praxisteiles. Medienempfehlungen runden die Publikation ab.


Dieses Medium ist verfügbar. Es kann vorgemerkt oder direkt vor Ort ausgeliehen werden.

Personen: Helmchen-Menke, Heike

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Tp 126,14

Helmchen-Menke, Heike:
IRP Erleben & Erfahren - Namen, Vorbilder, Heilige - Projekte zum wertschätzenden Umgang mit Namen (in) der Kita : Sinn, Werte und Religion in Kindertageseinrichtungen / Heike Helmchen-Menke. - Tauberbischofsheim : Institut für Religionspädagogik, 2023
ISBN 978-3-96003-358-5

Zugangsnummer: 00036873 - Barcode: 00166503
Elementarpädagogik - Buch