Bostrom, Nick
Die verwundbare Welt Eine Hypothese
Buch

Angesichts von Klimawandel und Pandemien wächst global das Bewusstsein, dass die Welt, wie wir sie kennen, womöglich nicht ewig währt - dass die Lebenserwartung der menschlichen Zivilisation als ganzer maßgeblich von unserem Handeln abhängt. Unsere Welt ist verwundbar, ja, es sind sogar Szenarien der vollständigen Selbstzerstörung denkbar, sofern keine geeigneten Maßnahmen zu ihrer Stabilisierung ergriffen werden.

Dies ist die Hypothese, die Nick Bostrom in einem vieldiskutierten Text aufstellt, der nun erstmals in deutscher Übersetzung erscheint.

Bostrom geht davon aus, dass die technologische Entwicklung unweigerlich auf einen Punkt zusteuert, an dem es kritisch wird. Historisch gesehen, war das schon einmal fast der Fall, wie er mit einem atemberaubenden Gedankenexperiment illustriert, das in der Zeit des Kalten Krieges spielt. Dann entwickelt er einige nur allzu plausible Szenarien, die den Untergang der menschlichen Zivilisation mit großer Wahrscheinlichkeit herbeiführen würden - es sei denn, wir treffen rechtzeitig Gegenmaßnahmen. Welche das sein könnten, diskutiert Bostrom im zweiten Teil dieses wichtigen Buches, das mit Empfehlungen an die Politik schließt.


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Personen: Bostrom, Nick

Schlagwörter: Klimawandel Klima Gesellschaft Politik Philosophie Kalter Krieg Pandemie Global Gouvernance

Interessenkreis: Klimawandel

B-SW44-Bos

Bostrom, Nick:
Die verwundbare Welt : Eine Hypothese / Nick Bostrom. - 1. Auflage. - Berlin : Suhrkamp, 2020. - 111 Seiten. - aus dem Englischen übersetzt
ISBN 978-3-518-58754-6 Broschur : 12 EUR

Zugangsnummer: 2021/0119 - Barcode: 01093056
Philosophie: Zukunftsforschung, Technikkritik - Buch